Ich wollte doch noch so viel sagen, hören, lesen, schreiben, so viel erklären und lernen …, aber der Tag ist zuende. Da würde es auch nicht viel helfen, wenn der Tag 27 Stunden hätte, denn auch der geht ja zuende. Wie oft habe ich das verflucht, mich grün und rot geärgert, weil mich mein Körper und die Zeit daran hinderte weiter zu machen.
Da hilft auch der Satz, den wir von den Eltern bestimmt tausend mal gehört haben. “Morgen ist auch noch ein Tag”, hieß es und sollte mich trösten. Hat es aber nie, denn ich wollte ja jetzt weiter machen. Damals habe ich keine Worte dafür gefunden, finde sie heute kaum, aber schon als Kind und vor allem als Jugendlicher hatte ich, wie bestimmt viele andere auch, den Wunsch meine lineare Existenz verlassen zu können und in eine ohne zeitliche Beschränkung zu wechseln.
Irgendwann wollten mir dann schlaue Menschen, Wissenschaftler, oder Gurus einreden, es gäbe nur ein Entweder, Oder. Aber glücklicherweise ist eins der wenigen Dinge, die ich wirklich gut kann, Menschen die mir erzählen wollten ihre Worte wären der Weisheit letzer Schluss, kein Wort zu glauben.
Und wenn es bis jetzt auch nur im Sekundenschlaf, durch Zufall, oder bei starkem Fieber gelang, hege ich bis heute den Wunsch, mich bewusst in eine nicht lineare, zeitlose Existenz begeben zu können. Ganz im Hinterkopf hat sich auch der Gedanke eingehakt, dass mir das irgendwann, hoffentlich noch in diesem Leben, gelingt.
Na ja, so hat so jeder seine Wunschträume. Der Eine wünscht sich ´n 3er BMW, oder ein Haus mit 27 Schlafzimmern und der andere würde gerne hier und da mal ´n Schuh machen. “Einmal ins Nichts bitte!” hehe.
“So, nu aber Zähneputzen, ab ins Bett und dit janze recht hastig, denn in 10 Minuten beginnt die Erwachsenen Zeit!”, sagt der Vater zu dem Kinde und machte schon mal den Trafo der Eisenbahn an.
Ruhet wohl, sleep well in your Bettgestell, bis morgen
Achso, ´n Bild noch, das wie immer, blablablabla

























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