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Frohes Fest

Der Bundespräsident fordert seine Untertanen, in seiner ersten Weihnachtsrede, zu mehr Mut auf. Ziemlich vermessen, wenn man bedenkt, dass seine Politikerbande den Karren in den Dreck gefahren hat. Und zwar so tief, dass sich niemand mehr traut, auch nur rein zu greifen. Und jetzt sollen wir es wieder sein, die in die Scheiße reiten und im dunklen Misthaufen nach Gleichgewicht suchen.

Ehrlich gesagt gehts mir am Arsch vorbei, was der Herr Pastor erzählt, ich bitte Euch nur, nachdem ihr diesen Tag ja dazu erkoren habt, euer Mitgefühl vor Euch herzutragen, wenn ihr heute eure Geschenke auspackt, dann denkt an die Kinder, die heute frieren und hungern.

Die geschlagen werden, prostituiert, vergewaltigt. Die versklavt werden um in Fabriken 16 Stunden am Tag dafür zu sorgen, dass ihr heute euren Kakao trinken könnt. Und dann fragt euch doch mal, was auf diesem Planeten schief läuft und was euer Mitgefühl daran ändern könnte.

Und egal wer ihr seid und woher ihr kommt. Habt möglichst friedliche, gesegnete Tage.

Frohes Fest Frohes Fest

 

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Abgelegt unter Anm.d.Red..

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