Nach nunmehr sieben Jahren hat die “Super Nanny” wohl endlich bemerkt, dass es RTL nicht unbedingt nur um pädagogische Inhalte geht, sondern durchaus auch um Einschaltqoute. Das Publikum steht wohl inzwischen auch nicht mehr unbedingt auf seichtes Gelaber und Verständnis für die Drecksblagen, sondern eben eher, auf so eindrucksvolle, absolut reale und immer wieder mit neuen Ideen aufwartende Formate wie “Die strengsten Eltern der Welt”, wo durch wundersamen Ereignisse, innerhalb von zwei Wochen, aus gewaltverherrlichenden Extrem- Legasthenikern brave Kinder gemacht werden, indem man sie, z.B. in einem afrikanischen Bauerndorf, 1000 Kilometer weit weg vom nächsten Mc Donalds, täglich mit dem Kopf in Kuhscheiße stukt.
Das ist doch das was deutsche Eltern, die selbst einfach zu blöd sind, ihren Kindern auch nur die einfachste Regeln menschlichen Zusammenlebens beizubringen, wollen. Zucht und Ordnung ist das was diese kleinen Schmarotzer der Gesellschaft, die sich jahrelang auf kostenlosen Schulstühlen rumgedrückt haben, ohne einen Cent für den Staat zu verdienen, brauchen, um danach dann brav dem Facharbeitermangel im Maler- und Lackiererbereich entgegen zu wirken.
Bis vor Kurzem hat Saalfrank wohl auch noch der Überzeugung nachgehangen, dass Pädagogen in diesem Land zu irgendwas anderem nutze sind, als nur Kanonenfutter zu sein. Vielleicht will sich das Mega Kindermädchen aber auch nur mit ihrer verdienten Kohle und einem Riester-Sparplan in einen ruhigen Lebensabend, ohne Kinder zurück ziehen. Wer weiß. Auf jeden Fall wird es “Die Super Nanny” nach der aktuellen Staffel wohl nicht mehr geben. Als Nachfolge für ihren Sendeplatz ist eventuell ein ähnliches Format mit Daniela Katzenberger geplant.
Das die Gewalt auf deutschen Strassen und Schulhöfen immer mehr zunimmt, scheint den Verantwortlichen von RTL am Arsch vorbei zu gehen.
Happy Slapping in der Fußgängerzone

























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